Elvis Presley

Es war ein junger Mann namens Elvis Aaron Presley, 1935 als Sohn eines Landarbeiters in Mississippi geboren, der die Musikwelt revolutionieren sollte. In einer Zeit der Rassentrennung und Unterdrückung der Farbigen in den USA wagte er die Verbindung von „weißer“ Country-Musik und „schwarzem“ Rhythm and Blues und legte so den Grundstein einer musikalischen Revolution: dem Rock ’n’ Roll. Mit seinen eindeutig erotischen Hüft- und Beinschwüngen schockierte der junge Sänger nicht nur das konservative Amerika.

Elvis wurde berühmt mit den unsterblichen Rock’n’Roll-Klassikern aus den 50er Jahren wie „Blue Suede Shoes“, „Hound Dog“, „That’s All Right“, „Jailhouse Rock“ oder „One Night“, bei denen es keinen Zuhörer auf den Sitzen hält. In den 60ern geriet Elvis‘ Ruhm etwas in den Schatten der „British Invasion“ der Beatles, Rolling Stones und anderen Beat-Bands, dennoch veröffentlichte er in diesen Jahren zeitlose Songs wie „Stuck On You“, „It’s Now Or Never“, „Little Sister“ oder „Such A Night“. Und auch die großen Hits „In The Ghetto“ und „Suspicious Minds“ aus den späten 60ern gehören in die Reihe dieser Songs. In den 70ern, bis zu Elvis‘ frühem Tod 1977, spielte er legendäre Shows in Las Vegas und veröffentlichte noch viele Aufnahmen wie etwa „Burning Love“ oder den „Steamroller Blues“ und coverte auch Songs anderer Interpreten, wie z.B. den Song „Something“ von den Beatles.

Elvis Presley hat Maßstäbe gesetzt. Carl Perkins, Pionier des Rockabilly, sagte über Elvis:

This boy had everything. He had the looks, the moves, the manager, and the talent… In the way he looked, way he talked, way he acted… he really was different.


Und John Lennon fasste es in einem kurzen Satz zusammen:

Before Elvis, there was nothing.